Santpoort-Noord

Santpoort-Noord entstand spätestens im 12. Jahrhundert als Weiler auf der westlichen Seite der Kreuzung zwischen dem jahrhundertealten Heerenweg (die heutige Hoofdstraat) und dem Westlaan (die heutige Huis ten Bildtstraat). Der Ort wurde gerne als Zwischenstation genutzt, und dementsprechend gab es hier sehr viele Herbergen.

Ab der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts bis ins 19. Jahrhundert haben sich viele Bleichen auf dem erschlossenen Moorboden niedergelassen. Die Bleichen wurden jedoch im 19. Jahrhundert geschlossen. Auf einem Teil der ehemaligen Gelände der Bleichen wurde der Landsitz Spaarnberg gebaut, zu dem auch der heutige Burgemeester Rijkenspark gehörte.

Die langgezogene Bebauung wurde im 19. Jahrhundert erweitert. Die Umgebung blieb jedoch in erster Linie agrarisch geprägt. Ab 1905 ließen sich hier zunehmend mehr Pendler nieder. Die Bebauung im kleinen Maßstab hat sehr lange angedauert und wurde erst in den Neunzigerjahren des 20. Jahrhunderts durchbrochen.

Die Getreidemühle De Zandhaas stammt aus dem 18. Jahrhundert und vor ihr gab es hier auch schon zwei Windmühlen. Das Müllersrecht war im Besitz der Herren von Brederode, die zugleich auch Ambachtsherren waren.